Logo Stadt Wien
 

INTERNATIONALE KONFERENZ

4.-5. Dezember 2018, Wien

Wiener Wohnen, Rosa-Fischer-Gasse 2, 1030 Wien

Danke für die Teilnahme an unserer Konferenz!

Es war uns eine große Freude, rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 36 Nationen begrüßen zu dürfen.
Danke für die ertragreichen Diskussionen und spannenden Beiträge!

 

300 Teilnehmer 

aus 36 Nationen

40 JournalistInnen

1.600 Social Media-Beiträge

Eindrücke von der Konferenz

Die Konferenz fand bei Wiener Wohnen Stadt, die größte öffentliche Hausverwaltung Europas (220.000 Gemeindewohnungen, 1.800 Gemeindebauten, 500.000 BewohnerInnen).

Kathrin Gaál, Wiens Frauen- und Wohnbaustadträtin, sprach über das Wiener Modell des sozialen Wohnbaus auf der Pressekonferenz.

Dr. Orna Rosenfeld, Wohnpolitikberaterin, Lehrbeauftragte an der Universität Sciences Po Paris, sprach über die Herausforderungen des leistbaren Wohnens in Europa.

Josef Ostermayer, Direktor der Sozialbau AG, reflektierte die Ergebnisse der EU Städtepartnerschaft „Wohnen“ aus Produzentensicht.

Barbara Steenbergen kommentierte die Ergenisse der EU Städtepartnerschaft „Wohnen“ aus Konsumentensicht.

Karin Ramser, CEO of Wiener Wohnen, präsentierte das Wiener Modell des sozialen Wohnbaus.

Michael Ludwig, Kathrin Gaál, Laia Ortiz, Leilani Farha, Rui Neves Bochmann Franco nach der Pressekonferenz.

Michael Ludwig, Bürgermeister der Stadt Wien, begrüßte rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 36 Ländern.

„Wohnen ist ein Menschenrecht, keine Ware!“ Leilani Farha, UN Sonderberichterstatterin für das Recht auf Wohnen, hielt die Keyenote.

Friedrich Schneider präsentierte die Studie „Public Value des sozialen Wohnbaus. Amsterdam und Wien im Vergleich“, Kurt Stürzenbecher und Kees Dignum reflektierten die Ergebnisse.

Elena Szolgayová and Michaela Kauer präsentierten die Ergebnisse der EU Städtepartnerschaft Wohnen.

Das Panel „Forderungen an den EU Gesetzgeber“ mit Barbara Steenbergen, Rui Neves Bochmann Franco, Cédric Van Styvendael, Michaela Kauer, Elena Szolgayová and Christian Meidlinger.

Europäischer Round Table mit Jörg Wojahn, Evelyn Regner, Nicolaas Beets, Kieran McCarthy.

Claudio Acioly, Leiter von UN Habitat – Capacity Building, sprach über Wohnen im Zentrum der New Urban Agenda.

 

WARUM IST ES SO WICHTIG ...

... mit den Vertreterinnen und Vertretern der EU über bezahlbares Wohnen in wachsenden Städten zu diskutieren?

 

Dr. Orna Rosenfeld, internationale Wohnbauexpertin und Politikberaterin, Lehrbeauftragte an der Universität Sciences Po Paris, sprach über die Herausforderungen für leistbares Wohnen in Europa.
 

 

Europas Wohnungskrise

Bezahlbares Wohnen ist ein Menschenrecht und die Grundlage für sozialen Zusammenhalt und Frieden. Amtliche Daten zeigen, dass immer mehr Europäerinnen und Europäer von Ausgrenzung auf dem Wohnungsmarkt bedroht sind. In ganz Europa nimmt die Wohnungslosigkeit zu. Wohnen ist für die Bürgerinnen und Bürger Europas zum größten Ausgabenposten geworden. Mieten und Immobilienpreise steigen in der Mehrzahl der EU-Mitgliedsstaaten schneller als das Einkommen. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht. Seit der Wirtschaftskrise 2007/2008 hat es in Europa einen alarmierenden Rückgang der Investitionen in erschwinglichen und angemessenen Wohnraum gegeben. Die Rechtsunsicherheit und der Mangel an Klarheit, den die derzeitigen EU-Verordnungen über staatliche Beihilfen verursachen, wirken als Hürden für öffentliche und private Investitionen in bezahlbares Wohnen. Deshalb ist eine bessere Wohnungspolitik vonnöten. Insbesondere sind eine bessere Finanzierung und bessere Regulierungen sowie ein Wissensaustausch notwendig.

„Wohnen ist ein Menschenrecht – keine Ware“

Die UN-Sonderbeauftragte für das Recht auf Wohnen, Leilani Farha, präsentierte auf der Konferenz ihre Initiative „The Shift“, mit der Kommunen und Stadtverwaltungen geholfen werden soll, umgehend auf die Negativ-Entwicklung zu reagieren. "Das Tempo und das Ausmaß, in dem Finanzunternehmen und -fonds Wohnungen und Immobilien übernehmen und in den Städten Unleistbarkeit, Verdrängung und Obdachlosigkeit verursachen, ist erschütternd. Der Wohnungsbau ist ein Schlüsselthema im 21. Jahrhundert“, sagte Farha. „Städte sind Triebkräfte in einer Volkswirtschaft. Es ist im Interesse aller Regierungsebenen, zusammenzuarbeiten, um angemessenen und erschwinglichen Wohnraum zu gewährleisten, um das zu schützen, was Städte groß macht: Vielfalt und Inklusion.“ Leilani Farha rief die Kommunalverwaltungen dazu auf, sich zur „Cities for Adequate Housing Declaration“ zu bekennen. Vor ihrem Statement wurde das Video "The Push" gezeigt.

Die UN-Sonderbeauftragte für das Recht auf Wohnen, Leilani Farha, präsentierte auf der Konferenz ihre Initiative „The Shift“

 

Dr. Michael Ludwig, Bürgermeister der Stadt Wien forderte von der EU entsprechende Rahmenbedingungen – vor allem auch, um die Investitionen in bezahlbaren Wohnraum zu steigern.

Wohnen ist eine öffentliche Aufgabe

„Städte sind der Motor der europäischen Entwicklung, zwei Drittel der EU-Bevölkerung leben in Städten. Damit haben Städte eine entscheidende Bedeutung für das europäische Integrationsprojekt. Und sie sind es auch, die ganz besonders gefordert sind, wenn es um die Bewältigung globaler Herausforderungen, um den sozialen Zusammenhalt und die wirtschaftliche Entwicklung geht. Städte brauchen daher entsprechende Rahmenbedingungen – vor allem auch, um die Investitionen in bezahlbaren Wohnraum zu steigern“, sagte Wiens Bürgermeister Michael Ludwig. „Denn der freie Markt wird niemals breite Schichten der Bevölkerung mit bezahlbarem Wohnraum versorgen. Dazu braucht es die Politik. Die ‚Städtepartnerschaft Wohnen‘ im Rahmen der EU Urban Agenda hat konkrete Gesetzesvorschläge für die EU-Kommission ausgearbeitet, die heute in Wien präsentiert werden und die es nun umzusetzen gilt. Jetzt ist die EU-Gesetzgebung am Zug – und damit die Europäische Kommission, alle EU-Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament. Europa muss jetzt handeln und Maßnahmen gegen Fehlentwicklungen auf den Wohnungsmärkten in Europa setzen“, forderte Ludwig.

 

 

 

 

 

 

 

WAS WAR DAS THEMA DER KONFERENZ?

 

 

Forderungen an den EU Gesetzgeber wurden am Ende der Konferenz formuliert - von der Perspektive der ArbeitnehmerInnen, der Wohnungsunternehmen, der MieterInnen, der Städte und Mitgliedsstaaten.

Eine bessere Wohnungspolitik für Europa

Welche legalen und finanziellen Rahmenbedingungen müssen in Europa geschaffen werden, um Investitionen in bezahlbares Wohnen zu steigern? Welche Vorteile bringt bezahlbares Wohnen für Europas Städte und die Wirtschaft mit sich? Auf der Wiener Konferenz haben BürgermeisterInnen und andere VertreterInnen von Städten und Gemeinden, Wohnungsanbieter, MietervertreterInnen und ExpertenInnen mit VertreterInnen von EU-Institutionen über eine bessere Wohnungspolitik und Wege aus der Krise diskutiert. Gegen Ende der Konferenz wurden Forderungen an die EU-Gesetzgeber formuliert, von VertreterInnen der Mitgliedsstaaten, Städte, Wohnungsanbieter, MietervertreterInnen und ArbeitnehmerInnen.

 

Abschlusskonferenz der EU-Städtepartnerschaft "Wohnen"

Mehr als 70% der Bevölkerung leben in Städten. In städtischen Gebieten treten gesellschaftliche Herausforderungen wie Immigration und Integration, Wohnungslosigkeit, Segregation, Armut und Arbeitslosigkeit konzentriert auf, und hier müssen sie auch gelöst werden. Städtische Behörden kennen die Bedürfnisse ihrer Bürgerinnen und Bürger und sind oft die Regierungsebene mit der größten Bürgernähe. Mit dem Ziel, den Einfluss der Städte auf den Politikgestaltungsprozess der EU zu stärken, wurde 2016 in Amsterdam – durch die für städtische Angelegenheiten zuständigen Ministerinnen und Minister – die EU-Städteagenda geschaffen. Durch die Bildung themenspezifischer Partnerschaften mit Fokus auf konkrete Schwerpunktthemen strebt die Städteagenda eine Verbesserung der Lebensqualität in städtischen Gebieten an. Die Partnerschaft zum Thema Wohnen beschäftigt sich mit den Herausforderungen des bezahlbaren Wohnens. Es handelt sich um eine Kooperation auf europäischer Ebene zwischen Städten, Mitgliedsstaaten, EU-Institutionen sowie Verbraucher-, Anbieter- und Erzeugerorganisationen. Ihr Fokus liegt auf besserer Regulierung, besserer Finanzierung und besserem Wissen. Die Ergebnisse EU Städtepartnerschaft Wohnen inklusive konkreter Forderungen an die EU-Gesetzgeber werden auf der Wiener Konferenz präsentiert.

 

Die Mitglieder der EU Städtepartnerschaft Wohnen haben ihren Maßnahmenkatalog präsentiert und fordern von der Europäischen Union mehr Bemühungen für im Kampf gegen die Wohnungskrise.

"Wien versteht Wohnen als Grundrecht, wir sehen es als öffentliche Aufgabe an, genügend leistbaren Wohnraum zu schaffen", sagte die Wiener Wohnbau- und Frauenstadträtin Kathrin Gaál.

"Wien versteht Wohnen als Grundrecht"

62 Prozent der WienerInnen leben in einem geförderten Wohnbau, also in den 220.000 Gemeindebauwohnungen oder in den anderen mehr als 200.000 geförderten Wohnungen, die in ganz Wien verteilt sind. Im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Metropolen hat Wien seinen kommunalen Wohnungsbestand nicht privatisiert. „Wien hat vieles von dem, wofür wir uns auf europäischer Ebene federführend einsetzen, bereits verwirklicht. Wien versteht Wohnen als Grundrecht, wir sehen es als öffentliche Aufgabe an, genügend leistbaren Wohnraum zu schaffen. Die hohe Anzahl geförderter Wohnungen sowie die umfassenden Investitionen im Bereich der Wohnhaussanierung wirken preisdämpfend auf den gesamten Wiener Wohnungsmarkt“, so Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál. „Im geförderten Wohnbau und bei den Gemeindewohnungen gibt es keine Maklergebühren, keine Lagezuschläge und auch keinen Wiedervermietungseffekt, der die Mieten nach oben schnellen lässt. Es gibt nur unbefristete Verträge und gedeckelte Mieten. Dank bewusst höher angesetzter Einkommensgrenzen hat auch die breite Mittelschicht Zugang zu diesen Wohnungen – mit Nettomieten von 4 bis 5 Euro pro Quadratmeter. Das ist die größte Mittelstandsförderung“, erklärt Gaál. Diesen Weg wird Wien auch künftig beschreiten.

Senken der Wohnkosten

Laia Ortiz, Vizebürgermeisterin von Barcelona, einem Gründungsmitglied von EUROCITIES, des Netzwerks der großen europäischen Städte, das sich seit Jahren für bessere Rahmenbedingungen einsetzt, weist auf die Ausgrenzung vieler Menschen vom Wohnungsmarkt hin: „Die EU muss dem Recht auf Wohnraum Priorität einräumen und gewährleisten, dass die Städte für die Bewältigung der Wohnungskrise gerüstet sind. Die Städte können dies nicht allein tun. Wir brauchen die EU, um alle Ressourcen und Mechanismen für Städte zur Verfügung zu stellen, um dieses Ziel zu erreichen. Sonst werden Obdachlosigkeit und Ausgrenzung in europäischen Städten weiter zunehmen." Ein umfassendes Unterstützungs- und Sanierungsprogramm für sozial benachteiligte Stadtteile läuft bereits in Lissabon.

Rui Neves Bochmann Franco, stellvertretender Wohnbaustadtrat der portugiesischen Hauptstadt und Mitglied der Städtepartnerschaft sagt dazu: „In Lissabon stehen wir vor großen Herausforderungen, die durch touristische Plattformen und globale Immobilieninvestoren verursacht werden. Gleichzeitig versuchen wir, neue Perspektiven zu schaffen, indem wir zum Beispiel Nachbarschaftsentwicklungen fördern.“ Auch er sieht Handlungsbedarf auf EU-Ebene und ortet eine klare Nachfrage nach Austauschinstrumenten und -plattformen für Städte. „Wir verlangen auch eine neue Definition der Überbelastung von Wohnkosten", so Rui Neves Bochmann Franco.

„Die EU muss dem Recht auf Wohnraum Priorität einräumen“, forderte Laia Ortiz, Vizebürgermeisterin von Barcelona.

 

 

PROGRAMM

Konferenz

08:00

Anmeldung

Kaffee und Networking

09:30

Willkommen in Wien

Michael Ludwig, Bürgermeister der Stadt Wien

09:45

Willkommen

Kathrin Gaál, Stadträtin für Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen, Wien

10:00

Keynote

Leilani Farha, Initiative #maketheshift!, UN-Sonderberichterstatterin zum Recht auf angemessenes Wohnen

10:30

Die Herausforderungen des bezahlbaren Wohnens in Europa

Orna Rosenfeld, Internationale Wohnexpertin, Fakultät für Stadtwissenschaften, Sciences Po, Paris

11:00

Europäische Diskussionsrunde

Welche rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen müssen in Europa geschaffen werden, um Investitionen in bezahlbares Wohnen zu steigern?

Jörg Wojahn, Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich
Evelyn Regner, Mitglied des Europäischen Parlaments (S&D)
Nicolaas Beets, Dutch Special Urban Envoy
Kieran McCarthy, Ausschuss der Regionen, Stadtrat der Stadt Cork, Irland

Moderation: Heidrun Maier-de Kruijff

11:45–12:15

Kaffeepause

12:15

Präsentation der Erkenntnisse der EU Städtepartnerschaft "Wohnen"

Elena Szolgayová, Koordinatorin Slowakei, Ministerium für Transport, Bau und Regionalentwicklung
Michaela Kauer, Ko-Koordinatorin, Abteilung für europäische Angelegenheiten, Stadt Wien

Reaktionen:

Wohnungsanbieter

Josef Ostermayer, Generaldirektor der Sozialbau AG

Mietervertreter
Barbara Steenbergen, Internationaler Mieterbund

13:00

Mittagessen und „Marktplatz“

Vorstellung des „Wiener Modells des sozialen Wohnbaus“

14:00

Ergebnisse der Studie: „Der öffentliche Nutzen des sozialen Wohnbaus - ein Vergleich zwischen Wien und Amsterdam“

Friedrich Schneider, Abteilung für Wirtschaftspolitik Forschungsinstitut für Bankwesen, Kepler-Universität Linz

Reaktion:
Kees Dignum, Koordinator Forschung und Entwicklung, Abteilung für Wohnen der Stadt Amsterdam
Kurt Stürzenbecher, Gemeinderat, Vorsitzender des Wiener Wohnbauausschusses, Wien

15:15

Forderungen an die europäische Gesetzgebung - Wie geht es weiter?

Perspektive der ArbeitnehmerInnen: Christian Meidlinger , Trade Union, younion_Die Daseinsgewerkschaft
Perspektive der Wohnraumanbieter: Cédric Van Styvendael, Housing Europe
Perspektive der KonsumentInnen:  Barbara Steenbergen, International Union of Tenants
Von den Städten: Rui Neves Bochmann Franco, Stellvertretender Stadtrat für Wohnbau und Stadtentwicklung, Lissabon
und Michaela Kauer, Ko-Koordinatorin des EU Städtenetzwerks Wohnen, Wien
Von den Mitgliedsstaaten: Elena Szolgayová, Koordinatorin des EU Städtenetzwerks Wohnen, Slowakei

Moderation:Sébastien Garnier

Reflexionen und Zusammenfassung:
Claudio Acioly  (UN Habitat - Leiter des Capacity Building)

16:30

Abschluss der Konferenz

16:50

Nehmen Sie die U-Bahn zum Rathaus. Besuchen Sie die Ausstellung „Das Wiener Modell“  in der Wiener Planungswerkstatt, Friedrich-Schmidt-Platz 9 (in der Nähe des Rathauses) und/oder besuchen Sie den Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus.

19:00

Offizieller Empfang durch den Bürgermeister im Wiener Rathaus

 

Exkursionen

9:30

Willkommen bei Wiener Wohnen, Vorstellung des Wiener Modells des sozialen Wohnbaus

Karin Ramser, Direktorin von Stadt Wien - Wiener Wohnen

10:00

Wählen Sie eine dieser Exkursionen:

1) Das „Sonnwendviertel“ – ein völlig neues Stadtviertel

Informationen zu den Themen Bodenpolitik, geförderte Neubauten, Bauträgerwettbewerb und intelligente Wohnkonzepte.

2) Besuchen Sie den „Rabenhof“ – Gemeindebau, Gemeinwesenarbeit und Konfliktmanagement

Informationen zu den Themen Gemeindebau, seiner Geschichte, „Wiener Wohnen“, „wohnpartner“ und Konfliktmanagement.

3) Smarter Together: ein ganzheitliches Smart City-Stadterneuerungsprojekt im Rahmen von Horizon 2020

Informationen zu den Themen Stadterneuerung, neue Partnerschaften, Klima- und Sozialziele Wiens als Smart City

4) MieterInnenschutz und MieterInnenberatung

Kostenlose Beratung für MieterInnen in Rechtsfragen, insbesondere bei Belästigung und angedrohter Zwangsräumung

13:15

Mittagessen bei Wiener Wohnen

14:15

Wählen Sie eine dieser Exkursionen:

1) Das „Sonnwendviertel“ – ein völlig neues Stadtviertel

Informationen zu den Themen Bodenpolitik, geförderte Neubauten, Bauträgerwettbewerb und intelligente Wohnkonzepte.

2) Besuchen Sie den „Rabenhof“ – Gemeindebau, Gemeinwesenarbeit und Konfliktmanagement

Informationen zu den Themen Gemeindebau, seiner Geschichte, „Wiener Wohnen“, „wohnpartner“ und Konfliktmanagement.

3) Smarter Together: ein ganzheitliches Smart City-Stadterneuerungsprojekt im Rahmen von Horizon 2020

Informationen zu den Themen Stadterneuerung, neue Partnerschaften, Klima- und Sozialziele Wiens als Smart City

4) MieterInnenschutz und MieterInnenberatung

Kostenlose Beratung für MieterInnen in Rechtsfragen, insbesondere bei Belästigung und angedrohter Zwangsräumung

5) Wohnberatung Wien – Wie bewirbt man sich auf eine Gemeindewohnung/eine geförderte Wohnung?

Informationen über die zentrale Anlaufstelle „Wohnberatung Wien“, Zugangskriterien für Gemeindewohnungen/geförderte Wohnungen, von der Bewerbung bis zur Zusage

16:45

Ende der Veranstaltung

 

STELLUNGNAHMEN
ZUM BEZAHLBAREM WOHNEN

Geförderter Wohnraum muss breiten Bevölkerungsschichten zugänglich sein, heute und in Zukunft.

Susanne Bauer
Vorsitzende Eurocities - Arbeitsgruppe Wohnen

Das macht Wien so einzigartig: Man kann anhand der Wohnadresse einer Person nicht erkennen, wieviel sie verdient.

Kathrin Gaál
Stadträtin für Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen, Wien

Erschwinglicher Wohnraum ist der Schlüssel zur Beendigung der Wohnungslosigkeit. So einfach ist das.

Mag.a DSAin Elisabeth Hammer
Geschäftsführerin neunerhaus, Obfrau der BAWO

Wie das Wiener Beispiel zeigt, ist erschwinglicher Wohnraum ein Schlüsselfaktor für sozialen Zusammenhalt und nachhaltige Entwicklung.

Michaela Kauer
Mitkoordinatorin der Partnerschaft zum Thema Wohnen im Rahmen der EU-Städteagenda, Wien

Der Zuzug in Wiens schönsten Bezirk, die Donaustadt ist ungebrochen – mit dem sozialen Wohnbau gibt es auch für die vielen jungen Familien eine Chance auf bezahlbares und gleichzeitig hochwertiges Wohnen.

Ernst Nevrivy
Bezirksvorsteher des 22. Wiener Gemeindebezirks – Donaustadt

Über 60% der Einwohner Wiens leben in gefördertem Wohnraum oder in kommunalen Wohnungen. Als menschliches Grundbedürfnis ist erschwinglicher Wohnraum notwendig, um den sozialen Zusammenhalt in unserer lebenswerten Stadt zu erhalten.

Barbara Novak
Mitglied des Wiener Gemeinderats

Wir brauchen Mietpreisbindung und mehr sozialen Wohnungsbau, um faire und offene Wohnungsmärkte für die Menschen zu schaffen.

Barbara Steenbergen
International Union of Tenants, Leiterin des EU-Verbindungsbüros

Angemessener, erschwinglicher, gemeinnütziger Wohnbau - Wien zeigt, dass dies nicht nur ein hehres Ziel ist. Wir können es Wirklichkeit werden lassen.

Sorcha Edwards
Housing Europe, 
Federation of Public, Cooperative and Social Housing

Wohnraum ist wichtig. Der Zugang zu Wohnraum spielt eine prägende und entscheidende Rolle für unsere gemeinsame Zukunft.

Dr. Orna Rosenfeld
Wohnbauexpertin der Europäischen Kommission & Sciences Po, Paris

Ein selbstbestimmtes Leben für Frauen steht ganz oben auf meiner politischen Agenda. Dafür ist erschwingliches Wohnen eine essenzielle Voraussetzung. 

Astrid Rompolt
stellvertretende Bezirksvorsteherin des 2. Bezirkes, Wien

Videos

 

Orna Rosenfeld

Knut Hoeller

Agata Krause

Laurent Ghekiere

Sašo Rink

Ronald Paping

Sorcha Edwards

Karin Zauner

Michaela Kauner

Beate Ginzel

Sébastien Garnier

Heike Opitz